Küstenbereiche: Solare LED-Straßenleuchten im Einsatz gegen Wind und Korrosion
An Küsten nehmen Entwicklungsprojekte stetig zu: Promenaden, Yachthäfen, Industriehäfen, Deiche und stark frequentierte Fußwege. In diesen Umgebungen dient öffentliche Beleuchtung nicht nur der Sicht, sondern trägt zur nächtlichen Sicherheit, zur Orientierung und zum Nutzungskomfort bei, während sie sich zugleich in sensible Landschaften einfügt.
Gleichzeitig stellt die Küstenlage besondere Anforderungen: salzhaltige Luft, Gischt, dauerhafte Feuchtigkeit, teils starke Winde und Sand. Diese Bedingungen erfordern Leuchten, die langfristig widerstandsfähig sind.
Vor diesem Hintergrund stellt sich regelmäßig die Frage: Ist autonome solare Straßenbeleuchtung für Küstenumgebungen geeignet und wie verhält sie sich über die Zeit?
Welche Witterungseinflüsse belasten Solarbeleuchtung an der Küste am stärksten?
Zwei Hauptfaktoren verursachen die meisten Störungen:
Salz, Gischt und salzhaltiger Nebel
Salz dringt in alle Schnittstellen ein: Schrauben, Montageplatten, Abdeckungen, Steckverbindungen und Mikrorisse. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Ereignis, sondern die dauerhafte Ablagerung.
Wind und Vibrationen
An Deichen und Küstenstraßen erfordern Böen besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich Verankerung, Mastkopflasten und der Stabilität der Verbindungen.
Ist photovoltaische Beleuchtung an der Küste sinnvoll?
Ja, sofern Materialien und Konstruktion für Küstenbedingungen ausgelegt sind.
Robuste Lösungen basieren auf technischen Entscheidungen, die Korrosionsschutz, mechanische Festigkeit und langfristige Haltbarkeit sicherstellen.
Die größte Gefahr ist salzhaltige Korrosion, gefolgt von mechanischen Belastungen wie Wind, Vibrationen und Sandabrieb. Auch Feuchtigkeit und Kondensation müssen konstruktiv berücksichtigt werden.
Wie widerstehen die Solarlösungen von Fonroche Lighting Küstenbedingungen?
Durch Konstruktion und Tests.
Umfangreiche Prüfungen
Fonroche Lighting setzt auf Klimatests und beschleunigte Alterung. In der Power Room werden Korrosions- und Salzsprühnebeltests durchgeführt. Über 40.000 Teststunden sichern die Produktzuverlässigkeit.
Masten und mechanische Teile werden zusätzlich Wind- und Extremtests unterzogen.
Materialien und Oberflächen
In Küstengebieten hängt die Nachhaltigkeit der Straßenbeleuchtung in erster Linie von den verwendeten Materialien und der Qualität der Konstruktion ab.
Metallteile
Edelstahl oder feuerverzinkter Stahl, 100 Prozent der Stäbe feuerverzinkt.
Weitere Teile aus Aluminium.
Beschichtungen
Polyester-Pulverbeschichtung QualiCoat Klasse 2 Hohe Dauerhaftigkeit.
Verbindungen
Kritische Punkte, bei denen Materialwahl und Verarbeitung entscheidend sind.
Autonomie und Leistung
Die Logik einer autonomen Solarbeleuchtung basiert auf der Steuerung von drei Parametern: Photovoltaik-Produktion, Batteriespeicherung und LED-Verbrauch. Diese Architektur ermöglicht eine auf Solarenergie basierende Energieautonomie im Rahmen eines nachhaltigen Ansatzes, der darauf abzielt, ohne Abhängigkeit vom Stromnetz zu beleuchten.
Die Smartlight-Solarmaste entsprechen dieser Logik und versprechen eine kontinuierliche Beleuchtung von „365 Nächten pro Jahr”.
Praxisbeispiele
Hafen von Saint-Gilles, Réunion, 2024
Installation von 80 Solarstraßenlaternen in einem Hafenprojekt, das eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber den örtlichen Bedingungen erfordert.
Mayotte, 2020
Installation von 2.500 Solarstraßenlaternen auf dem Archipel Mayotte, entlang der Nationalstraße von Kawéni und in den Stadtvierteln von Mamoudzou, wo ein hoher Bedarf an Sicherheit und autonomer Beleuchtung besteht.
FAQ
Ist Solarbeleuchtung an der Küste problematisch wegen Salz?
Nein, bei angepasstem Design.
Schwachstelle?
Verbindungsstellen.
Bester Korrosionsschutz?
Materialkombination und langlebige Beschichtungen.
Installation ohne schwere Bauarbeiten?
Ja, mit solarautonomen Systemen, bei sorgfältiger Verankerung.